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Meister in (fast) allen Klassen: Erfolgreicher Einstand für Michael Draca in der Schweiz

Meister in (fast) allen Klassen: Erfolgreicher Einstand für Michael Draca in der Schweiz

Am 27. Juni 2025 absolvierte Michael Draca sein letztes Spiel als Teamchef mit dem ÖHB-Jahrgang 2004 bei der U21 WM 2025 und holte den historischen 11. Platz. Danach ging es für ihn in die Schweiz, wo er im Nachwuchs der SG Pilatus Handball (Jugendabteilung des HC Kriens Luzern) diverse Funktionen übernahm, wie auch als Co-Trainer der Kampfmannschaft des HC Kriens-Luzern fungierte. In drei von vier Altersklassen holte man im Nachwuchs den Titel, die Krönung war der Finaltriumph bei den Männern über die Kadetten Schaffhausen.

„Es war ein intensives, aber cooles Jahr“, erzählt Michael Draca freudig. „Man kommt in eine neue Umgebung, lernt Neues kennen. Man hat ein sehr ausgeprägtes Bild von der Arbeit, muss ein Gespür dafür haben, was geht und was nicht und man arbeitet mit vielen tollen Leuten zusammen, die ebenfalls ein spezifisches Bild haben. Gemeinsam beginnt man dann etwas aufzubauen und wir haben heuer einen riesigen Schritt gemacht.“

Und was für einen. In der U15, U17 und U19 wurde man Schweizer Meister, mit der U13 verpasste man das Finale lediglich aufgrund der schlechteren Tordifferenz. Und dann folgte noch der 3:0-Erfolg in der Best of three-Finalserie in der Quickline Handball League über die Kadetten Schaffhausen.

„Drei von vier Titeln im Nachwuchs hat so auch noch nicht gegeben bei der SG Pilatus Handball. Das ist eigentlich nicht mehr zu toppen“, berichtet der ehemalige Torhüter stolz und gibt einen interessanten Einblick in den Schweizer Nachwuchs: „Die Schweiz hat eine enorme Breite, es spielen unglaublich viele Kinder und das Niveau in der Meisterschaft ist gut. Fünf Stammvereine bilden die SG Pilatus Handball. Aus diesen werden die besten herausselektiert, mit denen wir dann arbeiten. Hinzu kommen noch die besten Spieler aus der Inner-Schweiz. Die Vereine haben so viele Spieler im Nachwuchs, dass sie ihre besten zwei, drei gerne zu uns schicken.“

Das Aufgabengebiet des 46-Jährigen war breit gestreut. Einerseits hatte er die U15 als Cheftrainer über, wirkte bei der U13 mit, kümmerte sich mit sämtlichen Trainern und sportlichen Leitern um die Toptalente und stand bei der Kampfmannschaft noch als Co-Trainer an der Seitenlinie.

Michael Draca: „Es war wirklich beeindruckend, wie wir vom gesamten Umfeld her Strukturen aufgebaut und umgesetzt haben. Die Kids machen voll mit und die Eltern investieren viel Zeit damit alles funktioniert.“

Auch die am 25. Oktober 2025 eröffnete neue Pilatus-Arena sei ein Megabonus gewesen, der für zusätzliche Motivation im gesamten Verein sorgte.

Im kommenden Jahr zeichnet Michael Draca für die U17 und U19 verantwortlich und da wünschen wir schon heute erneut viel Erfolg.

04/06/26 16:33 zurück