Lukas Herburger wechselt im Sommer 2026 zurück in die Schweiz
Neue Halle, neue Spieler, neue Aufgaben. Der HC Kriens-Luzern fügt ein Puzzleteil nach dem anderen zusammen. Ein wesentliches stellt Lukas Herburger dar. Bereits vor einem Jahr, als der Deckungsspezialist zu den Füchsen Berlin gewechselt war, bekundete man Interesse. Im Sommer 2026 erfolgt nun der Wechsel.
„Anfang dieser Saison habe ich mich entschieden, dass ich diesen Schritt gerne mit ihnen machen möchte. Ich vertraue in das Projekt und möchte ein Teil davon sein. Die neue Halle ist großartig. Es ist alles angerichtet, um Großes zu erreichen“, so Herburger. In ihm sieht die Vereinsführung des HC Kriens-Luzern einen Führungsspieler für die Defensive und gleichzeitig eine wertvolle Ergänzung am Kreis.
In der abgelaufenen Saison schrieb "Herby" mit den Füchsen Berlin Geschichte, holte den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte in die deutsche Bundeshauptstadt. In der EHF Champions League scheiterte man erst im Finale an Ligakonkurrent Magdeburg. In der laufenden Meisterschaft liegen die Füchse drei Punkte hinter Magdeburg auf Rang 3. Lukas Herburger fehlt dem amtierenden Meister aktuell verletzungsbedingt.
Zum HC Kriens-Luzern, aktuell 6. in der Schweiz, nimmt der 30-Jährige viel Erfahrung mit: „Die deutsche Bundesliga ist einfach geil. Es ist aber auch unglaublich anspruchsvoll, speziell mit der Doppelbelastung Champions League und Bundesliga.“
Zu all der Vorfreude mischt sich auch ein wenig Wehmut, Herburger: „Ich habe unglaublich viele Freundschaften in der Mannschaft gewonnen. Ich sehe das nicht als selbstverständlich an, dass ich mich so schnell so wohl fühlen darf in einer Mannschaft und dass ich so aufgenommen worden bin. Man zeigt mir jeden Tag, wie gerne sie mich bei sich haben. Das finde ich unglaublich schön.“