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Österreich für WM-Playoff-Auslosung in Topf 1 gesetzt

Sebastian Frimmel - Copyright: EHF/kolektiff/Eva Manhart

Der Sieg über Serbien zum Abschluss der Vorrunde der EHF EURO 2026 war in vielerlei Hinsicht „Gold“ wert. Österreich beendete dadurch die EURO unter den Top 16 und ist dadurch für die Auslosung des WM-Playoff in Topf 1 gesetzt. Die Auslosung erfolgt diesen Samstag, 14:30 Uhr, live zu sehen über den YouTube-Kanal der EHF, Home of Handball.

In Topf 1 befinden sich Mykola Bilyk & Co. in namhafter Gesellschaft mit Frankreich, Spanien, Norwegen, Ungarn, Slowenien, Färöer, Nordmazedonien, Niederlande und Schweiz. Neben der Setzung in Topf 1 entging man dank des 26:25 über Serbien auch der Vorquali im März. Dennoch warten in Topf 2 nach wie vor zahlreiche unangenehme Gegner. Zudem hat sowohl die Quali zur EHF EURO 2026, wie auch die EURO selbst, einmal mehr gezeigt, dass die Nationen enger zusammengerückt sind.

Im März wird man sich auf das WM-Playoff vorbereiten und dabei ein oder zwei freundschaftliche Länderspiele absolvieren – Ort und Gegner sind noch nicht bekannt.

Das WM-Playoff selbst wird in Hin- und Rückspiel entschieden. Die Spieltermine lauten 13./14. bzw. 16./17. Mai.

Prozedere Auslosung

Die Weltmeisterschaft 2027 geht von 13./14. - 31. Jänner 2027 in Deutschland über die Bühne. Der Gastgeber sowie der amtierende Titelverteidiger Dänemark sind direkt qualifiziert. Europa hat weitere 14 Plätze für die WM zugeteilt bekommen.

Vier der 14 Plätze werden über die Endplatzierung bei der EHF EURO 2026 direkt vergeben. Da sowohl Deutschland als auch Dänemark zu den Halbfinalisten gehören, haben sich die beiden anderen EURO-Halbfinalisten Kroatien und Island sowie die Mannschaften im Spiel um Platz 5/6, Schweden und Portugal, bereits direkt qualifiziert.

Die verbleibenden europäischen Plätze bei der WM werden in einer dreistufigen Qualifikation ermittelt, die Ende Oktober und Anfang November mit der ersten Phase begann.

Kosovo, Lettland und die Türkei haben die erste Phase überstanden und werden im März 2026 in der zweiten Phase antreten. Zu diesen drei Mannschaften gesellen sich in der zweiten Phase jene Nationalteams, die bei der EHF EURO 2026 den vierten Platz in ihrer Gruppe belegt haben: Georgien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien und die Ukraine.

Darüber hinaus steigen Griechenland, Bosnien und Herzegowina, die Slowakei, Litauen, Belgien, Finnland und Israel in die zweite Phase ein, wobei sich ihre Qualifikation für diese Phase nach der aktuellen Nationen-Rangliste richtet. Die Auslosung für die Hin- und Rückspiele der zweiten Phase fand im November statt.

Die acht Sieger der Spiele der Phase 2 qualifizieren sich für die Phase 3 (WM-Playoff), in der die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 18 der EHF EURO 2026 auf sie warten. Diese Mannschaften bilden Topf 1, während Topf 2 mit den Teams auf den Plätzen 17 und 18 der EHF EURO 2026 sowie jenen Teams befüllt wird, die sich in den früheren Qualifikationsphasen qualifiziert haben.

Topf 1: Frankreich, Slowenien, Norwegen, Ungarn, Spanien, Schweiz, Färöer, Nordmazedonien, Niederlande und Österreich
Topf 2: Tschechien, Italien und die Sieger der Begegnungen der Phase 2 – Bosnien und Herzegowina vs. Kosovo, Georgien vs. Israel, Ukraine vs. Slowakei, Serbien vs. Litauen, Polen vs. Lettland, Türkei vs. Rumänien, Griechenland vs. Belgien, Finnland vs. Montenegro

Das Prozedere der Auslosung sieht vor, dass eine Mannschaft aus Topf 1 gegen eine Mannschaft aus Topf 2 gelost wird. Die zuerst gezogene Mannschaft hat Heimrecht im Hinspiel, das am 13./14. sowie am 16./17. Mai 2026 ausgetragen wird. Die Gesamtsieger qualifizieren sich für die WM 2027.

Die Auslosung wird am 31. Jänner, 14:30 Uhr, live über den YouTube-Kanal der EHF, Home of Handball,gestreamt.

30/01/26 13:13 zurück