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Runder Tisch: Gewalt gegen Schiedsrichter:innen – Gemeinsam für Respekt im Sport

Auf dem Bild v.l.n.r.: Marlis Wenninger, Staatssekretärin Michaela Schmidt und Andrei Jusufhodzic

Auf Einladung des Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport fand am 25. November 2025 im Ministerium ein Runder Tisch zum Thema „Gewalt gegen Schiedsrichter:innen – Gemeinsam für Respekt im Sport“ statt. Unter der Leitung von Staatssekretärin Michaela Schmidt nahmen neben Vertretern des Schiedsrichterwesens des Österreichischen Handballbundes auch Vertreter:innen der Basketball-, Eishockey- und Fußballverbände sowie des Österreichischen Bundesnetzwerks Sportpsychologie und der Fairplay-Initiative teil.

Für den Österreichischen Handballbund vertraten Marlis Wenninger und Andrei Jusufhodzic die Interessen der Schiedsrichter:innen im Handballsport.

Während körperliche Gewalt gegen Schiedsrichter:innen im Handball glücklicherweise kaum ein Thema ist, standen insbesondere verbale Übergriffe von den Zuschauerrängen sowie Anfeindungen in sozialen Medien im Mittelpunkt der Diskussion.

Im Austausch zwischen den Verbänden wurden bereits umgesetzte Maßnahmen präsentiert – etwa die Regelung des Basketballverbandes, wonach bei Jugendspielen verbal auffällige Zuschauer:innen auf Verlangen der Schiedsrichter:innen aus der Halle verwiesen werden können; bei Weigerung dürfen die Spiele abgebrochen werden. 

Zudem wurden Ideen gesammelt, wie die Politik die Verbände dabei unterstützen kann, das Schiedsrichterwesen zu stärken, das Umfeld zu verbessern und Gewalt in jeglicher Form zu verhindern.

Unabhängig vom runden Tisch des Sportministeriums, hat der Österreichische Handballbund in seiner letzten Vorstands-Sitzung beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die sich mit Verbesserungen und Weiterentwicklungen im Schiedsrichterwesen befassen wird. Diese Arbeitsgruppe hat seine Arbeit bereits aufgenommen. Erkenntnisse und Inputs aus dem runden Tisch des Sportministeriums fließen in die Tätigkeit der Arbeitsgruppe hinein.

Aus dem Treffen der Sportfachverbände ist hervorzuheben, dass man in den verschiedenen Sportarten mit ähnlichen Herausforderungen im Schiedsrichterbereich konfrontiert ist und die Erwartungen an politische Unterstützung große Schnittmengen aufweisen.

Das Bundesministerium hat eine Fortsetzung des Austauschs sowie eine Weiterführung des gemeinsamen Projekts zugesagt.

Der ÖHB bedankt sich beim Bundesministerium für die Initative und die Möglichkeit, seine Anliegen kundzutun.

07/12/25 12:23 zurück