Robert WEBER
Von 2019 bis 2022 stand Robert Weber bei der HSG Nordhorn-Lingen unter Vertrag. Danach folgte ein sechsmonatiges Gastspiel in Griechenland, ehe ihn im Februar 2023 die Füchse Berlin verpflichteten. In dieser Zeit konnte er weitere Meilensteine in seiner bereits außergewöhnlichen Karriere setzen:
Am 11. Mai 2023 erzielte er sein 2.500. Bundesliga-Tor, und nur wenige Wochen später gewann er mit den Füchsen den Titel in der EHF European League.
Mit insgesamt 2.510 Toren belegt Robert Weber Platz fünf der ewigen Torschützenliste der deutschen Bundesliga.
Sein weiterer Weg führte ihn in die Schweiz, wo er bis heute Woche für Woche mit dem Verein Fides St. Gallen in der 2. Liga Topleistungen zeigt.
Ein Blick auf seine 20 Jahre im österreichischen Nationalteam offenbart zahlreiche Höhepunkte: Unvergessen bleiben die beiden Heim-Europameisterschaften 2010 und 2020 sowie die EHF EURO 2024 in Deutschland, bei der das Team mit Platz acht das bislang beste Ergebnis bei Europameisterschaften einstellte.
Bei dieser EURO 2024 wurde Robert Weber in das All-Star-Team berufen – eine Ehre, die zuvor noch keinem österreichischen Teamspieler zuteilwurde. Mit 228 Länderspielen ist er Rekord-Feldspieler des Nationalteams, und mit 990 Toren belegt er in der ewigen Torschützenliste des ÖHB den zweiten Platz. Insgesamt brachte er es auf fünf Europameisterschafts- und vier Weltmeisterschaftsteilnahmen, was seine jahrelange Konstanz auf höchstem internationalen Niveau eindrucksvoll unterstreicht.
All diese Zahlen und Erfolge sind ein eindrucksvoller Beleg für die herausragende Karriere von Robert Weber. Der österreichische Handball verneigt sich vor seinen Leistungen und würdigt nicht nur seine sportlichen Erfolge, sondern auch seinen Einsatz, seine Disziplin und seine Vorbildwirkung für kommende Generationen.
Der Name Robert Weber wird für immer einen bedeutenden Platz in den Geschichtsbüchern des österreichischen Handballs einnehmen.
Seine Aufnahme in den Kreis der „Hall of Fame“ ist Ausdruck dieser außergewöhnlichen Karriere und seines bleibenden Beitrags zum österreichischen Handballsport.