Clemens Möstl wechselt zu den Füchsen Berlin
Mit dem Jahrgang 2004 schrieb Clemens Möstl Geschichte. Vergangenen März feierte der Rückraumspieler sein Debüt im A-Nationalteam. Interesse an ihm wurde bereits vor einem Jahr bekundet. Gemeinsam hat man da noch entschieden, dass er noch ein weiteres Jahr in der HLA MEISTERLIGA beim HC LINZ AG verbringt. In dieser Zeit absolvierte Clemens Möstl auch seinen Präsenzdienst beim Heeressport.
Nach seiner Abrüstung beim Bundesheer am 10. Juli startet dann ein neues Abenteuer, steht sofort der Umzug nach Berlin an. „Ich denke man realisiert es erst, wenn man angekommen ist. Ich freue mich riesig auf diese Möglichkeit und Herausforderung“, blickt Clemens Möstl dem Sommer bereits erwartungsvoll entgegen.
„Der Plan ist natürlich, dass ich mich weiterentwickle, dass ich den nächsten Schritt machen kann. Der Ansporn ist riesig, eines Tages in der 1. Deutschen Bundesliga zu spielen. Es pusht mich, täglich mehr zu geben“, so Möstl.
Bei den Füchsen Berlin, mit denen Lukas Herburger sämtliche nationalen Titel gewann und heuer noch um Europas Krone in der EHF Champions League kämpft, schwärmt man in den höchsten Tönen vom Neuzugang. „Clemens gilt als eines der größten Talente im österreichischen Verband. Er wird Dustin Krauß ein Jahr auf Leihbasis ersetzen. Wir sind immer offen für talentierte Handballer und deren Entwicklung. Wir sind froh, ein Talent wie Clemens Möstl integrieren zu können. Er ist ein spannender Spieler, von dem wir uns viel versprechen“, so Bob Hanning, Geschäftsführer bei den Füchsen und Head of Sports in Potsdam.
Mit seinem Heimatverein Handball WEST WIEN, bei dem er sämtliche Nachwuchs-Teams durchlief, gewann Clemens Möstl 2024 sensationell den ÖHB Cup und schaffte den Aufstieg in die HLA MEISTERLIGA. 2025 wurde der Rechtshänder an den HC LINZ AG verliehen, nun geht es weiter nach Berlin.