Dank Teamarzt Moayad: Verletzte Teamspielerinnen auf dem Weg zurück
Johanna Reichert, Katarina Pandza, Aurelie Egbaimo, Martina Maticevic, Lorena Baljak – die Verletztenliste rund um die WM 2025 war lang. Abgesehen von Martina Maticevic und Johanna Reichert, verletzten sich die übrigen Spielerinnen unglücklich in der WM-Vorbereitung, bzw. während der WM.
Mit sämtlichen Teamspielerinnen steht Steven Moayad im ständigen Austausch. Bei Johanna Reichert, die aufgrund einer Fußverletzung ausfiel, ist der 52-Jährige zuversichtlich, dass sie zeitnah wieder auf dem Parkett zu sehen sein wird: „Sie trainiert bereits wieder unter voller Belastung. Ich rechne damit, dass sie im Jänner wieder spielen wird.“
Wie auch Martina Maticevic. Die Rückraumspielerin verletzte sich ebenfalls am Fuß. „Es handelt sich um ein Ödem in der Fußwurzel. Das sieht aktuell gut aus. Auch sie trainiert wieder voll und sollte im Jänner wieder auf der Platte stehen können“, so der Teamarzt.
Auch bei Lorena Baljak zeigt sich Steven Moayad zuversichtlich, die sich eine Bänderverletzung zuzog: „Sie ist bereits auf einem guten Weg der Stabilisierung. Auch sie sollte im Jänner wieder einsatzfähig sein.“
Etwas anders verhält es sich bei Katarina Pandza und Aurelie Egbaimo. ÖHB-Kapitänin Pandza hatte bei ihrer Kreuzband-Verletzung im Rahmen des WM-Vorbereitungsturniers in Bistrita (ROU) Glück im Unglück. "Sie war stabil daher war keine OP notwendig", führt Steven Moayad aus.
Atkuell trägt die 23-Jährige noch für ca. 4 Wochen eine Schiene. Danach folgt die Aufbauphase. „Im Februar werden wir dann ein MRT machen und schauen, ob sie schon voll ins Training einsteigen kann.“
Ein Einsatz für ihren Verein Podravka Vegeta (CRO) im Frühjahr hält der ÖHB-Teamarzt für sehr wahrscheinlich. „Geplant ist, dass sie im Frühjahr wieder zu spielen beginnt. Sie hat zum Glück keine Begleiterscheinungen und ist muskulär in Topform.“
Bereits in der Aufbauphase befindet sich Aurelie Egbaimo. Die Kreisläuferin zog sich eine Meniskusverletzung zu. Noch von den Niederlanden aus organisierte Dr. Moayad eine OP in Österreich, die von Teamarzt-Kollegen Dr. Peter Valentin durchgeführt wurde: „Das war wichtig, damit alles schnell geht.“
Zusammengefasst darf man sich beim ÖHB zuversichtlich zeigen, dass man im März gegen Spanien wieder auf einige Leistungsträgerinnen bauen kann. Bis dahin, kümmert sich Dr. Steven Moayad in Absprache mit den jeweiligen Vereinen um deren Genesung und Aufbau.
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