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Jetzt darf sich Österreich wieder Stammgast nennen

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Mit der souveränen Quali zur EHF EURO 2026 darf sich unser Frauen Nationalteam selbstbewusst wieder als Stammgast bei Großereignissen bezeichnen. Die Endrunde Ende des Jahres ist das vierte Großereignis in Serie. Zudem schaffte man erstmals seit 2008 aus eigener Kraft die Quali - 2024 war man aus Ausrichter automatisch qualifiziert. Kommenden Donnerstag folgt bereits die Auslosung der Vorrundengruppen für die EURO, die von 3. - 20. Dezember 2026 in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei, und der Türkei über die Bühne geht.

Sowohl gegen Israel wie auch gegen Griechenland lieferten Katarina Pandza & Co. eine wahre Galavorstellung ab. Mit acht Punkten und einem Torverhältnis von 192:154 belegte man hinter Spanien Platz 2 in Qualigruppe 6. Die 192 Treffer sind zusätzlich ein Ausrufezeichen. Spanien erzielte ein Tor weniger. Über alle Gruppen hinweg waren lediglich die Niederlande (227), Frankreich (222), Deutschland (217) und Schweden effizienter.

Die EHF EURO 2026 ist das vierte Großereignis in Serie, das fünfte der letzten sechs Jahre - WM 2021, WM 2023, EHF EURO 2024, WM 2025 und nun EHF EURO 2026. Damit darf sich das Team von Cheftrainerin Monique Tijsterman getrost als Stammgast bei Großereignissen bezeichnen. 

Die Erfolgsstory gibt dem gesamten österreichsichen Handball einen Push, Sportdirektor Patrick Fölser: "Für den ÖHB und den heimischen Frauenhandball ist die erneute Qualifikation zu einem Großereignis enorm wichtig und auch etwas Besonderes. Schon bei der Auslosung für diese EURO-Quali war es das klare Ziel und auch der Anspruch, diese Gruppe zu bestehen und die Qualifikation auch zu schaffen."

Auch die Analyse der Quali fällt insgesamt sehr positiv aus, Patrick Fölser: "Wir haben unsere Pflichtaufgaben gegen Israel und Griechenland in den vier Spielen sehr souverän gelöst. In den Spielen gegen Spanien hatten wir im Heimspiel vor der Rekordkulisse von 2500 Zuschauerinnen und Zuschauern eine gute erste Halbzeit. Im zweiten Durchgang sind wir ein Stück weit an unseren Fehlern gescheitert und haben verloren. Drei Tage später in Spanien waren wir nicht in der Lage unser Leistungsvermögen abzurufen und waren von Beginn an, den Spanierinnen, unterlegen."

Richtung EURO und die weitere Zukunft erklärt der 49-Jährige: "Die nächsten Ziele in der Entwicklung werden dabei sein, noch mehr Konstanz, vor allem gegen Topgegner aufs Feld zu bekommen, dann werden wir in naher Zukunft auch Mannschaften aus den Top 10 in Europa attackieren können. Wir möchten uns an Top-Mannschaften, wie Spanien orientieren, um Schritt für Schritt unser Niveau nach oben zu schrauben. Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft mit viel Talent und Potential und deshalb freuen wir uns auf die Zukunft mit diesem Team. Jetzt blicken wir am Donnerstag gespannt nach Polen, wo die Auslosung für die EHF EURO 2026 stattfindet. Sobald wir den Spielort und unsere Gruppengegner kennen, beginnen bereits die Vorbereitung auf die im Dezember 2026 stattfindende Europameisterschaft. Die Mannschaft hat sich die Teilnahme an der Endrunde verdient und wir alle freuen uns auf das nächste große Highlight für den österreichischen Frauenhandball."

Women´s EHF EURO 2026

3. - 20. Dezember 2026
Ausrichter: Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei, Türkei
Titelverteidiger: Norwegen
Website und Ticketinghttps://ehfeuro.eurohandball.com/women/2026/

Auslosung der Vorrundengruppen
Do., 16. April 2026, 18:00 Uhr, live auf ORF SPORT +

13/04/26 17:13 zurück