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Nationalteam WM- und EURO-hungrig

Motivation, Ehrgeiz und Richtung stimmen. Beim Nationalteam herrscht große Vorfreude auf die kommenden Aufgaben - Copyright: ÖHB/Agentur DIENER/Eva Manhart

Eine intensive Woche mit leistungsdiagnostischen Tests, Trainingseinheiten und jeder Menge Aktivitäten in den Bergen rund um Schladming liegen hinter dem Österreichischen Handball Frauen Nationalteam. Teamchef Herbert Müller und Sportdirektor Patrick Fölser ziehen ein positives Resümee und streichen den Ehrgeiz und die Motivation des gesamten Teams hervor.

„Ich denke, dass am Ende einer ganz langen und kräfteraubenden Saison, diese Test- und Trainingswoche wichtig war. Dazu kamen noch die teambuildenden Maßnahmen, die mir die Möglichkeit gaben, mich ein wenig herauszunehmen und das Team von außen zu beobachten. Die Symbiose von Alt und Jung hat stattgefunden. Es hat Spaß gemacht zu sehen, wie das Team noch weiter zusammengewachsen ist“, gibt Teamchef Herbert Müller einen Einblick in die vergangenen Tage.

Im Nordischen Zentrum Ramsau fand man optimale Bedingungen für die leistungsdiagnostischen Tests vor. Anhand der Auswertungen erhalten die Spielerinnen in den kommenden Tagen individuelle Trainingspläne. Die Tests werden nun jedes Jahr vorgenommen um die Fortschritte zu überprüfen und die Trainingspläne dementsprechend anzupassen.

Neben den Testungen und Trainingseinheiten absolvierte das Team auch eine Wanderung auf den Hauser Kaibling und eine Radtour in die Ramsau. Hinzu kamen teambuildende Aktivitäten.

Sportdirektor Patrick Fölser: „Wir haben hier in Schladming und in der Ramsau perfekte Bedingungen vorgefunden, konnten auch viele Aktivitäten machen die außerhalb des Handballs lagen, körperlich aber an die Grenzen gingen. Das Team hat das sehr gut angenommen und hart gearbeitet. Man hat gesehen, wie fokussiert und ehrgeizig sie sind. Wir haben die Tage auch dazu genutzt viele Einzelgespräche zu führen. Die Motivation ist sehr hoch und ich denke, wir sind am richtigen Weg. Jetzt wünschen wir den Spielerinnen einen schönen Urlaub und freuen uns im Herbst und Winter auf die EURO-Quali und die WM.“

Vorfreude auf WM

Mit dem Erfolg über die favorisierten Polinnen im WM Play-off beendeten Österreichs Frauen eine zwölfjährige Durststrecke und fahren im Dezember erstmals seit 2009 wieder zu einem Großereignis. Im September erfolgt die Auslosung der Vorrundengruppen.

Bevor es nach Spanien geht, stehen noch die ersten beiden Spiele in der Qualifikation zur Women´s EHF EURO 2022 an. Zum Auftakt geht es auswärts am 6. Oktober gegen Dänemark, am 9. Oktober empfängt man Rumänien. Als dritter Gruppengegner haben sich kürzlich die Färöer Inseln qualifiziert, gegen die es dann im März 2022 geht. Für die EURO 2022 qualifizieren sich jeweils die Top 2 aller Quali-Gruppen. Im Dezember 2024 ist Österreich dann gemeinsam mit der Schweiz und Ungarn Gastgeber der EURO 2024.

Teamchef Herbert Müller: „Wir konzentrieren uns zunächst auf die EURO-Quali. Da hatten wir alles andere als Losglück, haben mit Dänemark und Rumänien erneut zwei Medaillenkandidaten zugelost bekommen. Ich bin aber sehr optimistisch, dass wir diesen Mannschaften ein Bein stellen können, weil ich das Gefühl habe, dass das Team perfekt zusammengeschweißt ist. Jede Spielerin weiß welche Rolle sie in der Mannschaft spielt und es herrscht eine unglaubliche Vorfreude. Was die WM betrifft, warten wir die Auslosung ab. Wir sind stolz und glücklich dabei zu sein, aber dabei sein ist nicht alles. Wenn wir unsere Gegnerinnen kennen, werden wir unsere Ziele definieren.“

25th Women´s IHF Handball World Championship

2. - 19. Dezember 2021

Ausrichter: Spanien
Titelverteidiger: Niederlande
Erste Weltmeisterschaft der Frauen mit 32 Nationen
Websitehttps://spainhandball2021.com

15th Women´s EHF EURO 2022 

4. - 20. November 2022

Ausrichter: Slowenien, Nord-Mazedonien, Montenegro
Titelverteidiger: Norwegen
Gruppe 2: Dänemark, Rumänien, Österreich, Färöer Inseln

10/06/21 11:18 zurück