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Schweiz annulliert Saison

Lukas Herburger und Sebastian Frimmel - Copyright: ÖHB/Agentur DIENER/Eva Manhart

Nun herrscht bei unseren Nachbarn Gewissheit: Der Zentralvorstand des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) hat auf Antrag der eingesetzten Taskforces entschieden, dass die am 13. März abgebrochene Meisterschaft 2019/20 nicht gewertet wird. Entsprechend gibt es im laufenden Kalenderjahr keine Meister, keine Aufsteiger und keine sportlichen Absteiger. Bitter vor allem für die beiden Legionäre Sebastian Frimmel und Lukas Herburger, die mit den Kadetten Schaffhausen am besten Weg zur Titelverteidigung waren.

Folgende Grundsatzentscheidungen wurden dabei vom SHV getroffen:

  • Die Meisterschaft 2020/21 wird mit der gleichen Ausgangslage gestartet wie die Meisterschaft 2019/20.
  • Aufgrund der außerordentlichen Situation wird allen Vereinen eine Frist bis 27. März gewährt, um zu entscheiden, ob sie in Kenntnis der Beschlüsse mit Mannschaften freiwillig absteigen oder Teams im Hinblick auf die nächste Saison zurückziehen möchten. Das Mail mit den entsprechenden Informationen folgt vom Ressort «Spielbetrieb und Schiedsrichter» direkt an die Vereine.
  • Freiwillige Absteiger werden für die Saison 2020/21 nicht ersetzt. Die nächste Meisterschaft wird in betroffenen Ligen mit einer reduzierten Anzahl an Mannschaften gestartet, sofern Teams freiwillig absteigen.
  • Im Nachwuchsbereich wird die bis Ende Dezember 2019 gespielte Halbjahresmeisterschaft gewertet, und die Resultate fließen in die Planung der kommenden Spielzeit ein. Alle Informationen betreffend den Nachwuchs-Meisterschaften in der Saison 2020/21 folgen ebenfalls per Mail vom Ressort «Spielbetrieb und Schiedsrichter» direkt an die Vereine.

Damit herrscht nach dem bereits erfolgten Abbruch der Saison für die Legionärinnen und Legionäre Gewissheit. Mit den Kadetten Schaffhausen waren dabei Sebastian Frimmel und Lukas Herburger auf dem besten Weg den Meistertitel zu verteidigen. Auch bei den Frauen war eine Österreicherin auf Meisterkurs. Fabienne Tomasini führte mit dem LC Brühl die Liga an. 

Vom Abbruch in der Schweiz ebenfalls betroffen, sind die Legionäre Frederic Wüstner, Julian Rauch (beide TSV St. Otmar St. Gallen) und Nikola Marinovic (GC Amicitia Zürich), sowie Niklas Schiller (TSV Fortitudo Gossau) in der zweiten Liga. 

21/03/20 14:48 zurück