Trotz Niederlage, klare Leistungssteigerung gegen Rumänien
Die neun Tore Differenz waren am Ende einer gewissen Müdigkeit geschuldet. Einerseits durch das intensive Programm, andererseit ließ Teamchefin Monique Tijsterman ihre Topformation nahezu durchspielen. Und diese präsentierte sich WM-fit.
Konnte man zwischenzeitlich in der ersten Halbzeit vorlegen, brachte selbst das 12:16 in der 22. Minute niemanden aus der Ruhe. Im Gegenteil. Man spielte mutig nach vorne und kam durch einen Doppelpack von Ines Ivancok-Soltic auf 17:17. Zur Pause führte Rumänien 20:18, nutzte nach Seitenwechsel erste Unkonzentriertheiten der Österreicherinnen und erhöhte auf 26:21.
Da zeigte sich, dass man in der Deckung nur schwer Zugriff auf die Gastgeberinnen bekam, denn mit 21 Toren nach 38 Minuten durfte man durchaus zufrieden sein. Erst gegen Spielende hin machte sich das intensive Turnier bemerkbar, schlichen sich vermehrt Fehler im Angriff ein, die schließlich zu dem für Rumänien deutlichen Ergebnis führten.
Trotz des 28:37 zeigte man sich im rotweißroten Lager speziell aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel am Samstag zufrieden und verlässt Rumänien auch mit einem guten Gefühl. Das Vier-Nationen-Turnier in Bistrita brachte nochmals wichtige Erkenntnisse, für die WM fühlt man sich bereit.
Rumänien beendet sein Heimturnier mit drei Siegen auf Platz 1, gefolgt von Portugal, das sich auch gegen Tschechien 41:29 durchsetzen konnte. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses landete Österreich hinter Tschechien auf Platz 4.
Teamchefin Monique Tijsterman: „Der Kampfgeist heute war wirklich unglaublich. Wir haben 60 Minuten gekämpft. Rumänien war besser, aber die neun Tore Differenz sind zu viel. Wir haben in Summe zu viele Fehler gemacht und hatten in der ersten Halbzeit keine gute Abstimmung im Innenblock. Wir wissen, dass wir bei der WM die Fehler abstellen müssen und vor allem unsere Chancen im Angriff nutzen müssen. Eineinhalb Spiele bei diesem Turnier waren gut. Wir haben viel mit den Spielerinnen gesprochen. Sie wissen, dass wir nur als Einheit erfolgreich sein können.“
Ines Ivancok-Soltic: „Ich denke, das Spiel war besser als das Ergebnis. Wir können zufrieden sein. Wir haben eine starke erste Halbzeit gespielt, haben dann leider nachgelassen in der zweiten Halbzeit, waren vielleicht auch etwas müde. Rumänien spielt einen schnellen Handball mit vielen Kreuzungen und guten Kreissperren. Es war schwer abzuschätzen, wann wir rausgehen müssen, aber wir werden das noch besprechen und analysieren. Mit den Partien gegen Tschechien und Rumänien können wir zufrieden sein. Das Spiel gegen Portugal müssen wir abhaken. Wir wissen woran wir arbeiten müssen, wir haben noch ein paar Trainings vor uns und dann wird das passen. Wir sind bereit und brennen.“
WM-Vorbereitung Carpati Trophy
20. - 23. November 2025, Bistrita (ROU)
Rumänien vs. Österreich 37:28 (20:18)
So., 23. November 2025, 16:30 Uhr (Zeitzone Wien)
Österreich: Katarina Pandza (8/11), Ines Ivancok-Soltic (5/7), Klara Schlegel (5/8), Philomena Egger (5/8), Aurelie Egbaimo (1/3), Ana Pandza (1/2), Maria Scheiderbauer (1/3), Eleonora Stankovic (1/3), Antonija Mamic (1 Tor, 23% gehaltene Bälle - 5/22), Lena Ivancok (26% gehaltene Bälle - 7/27), Andrea Barnjak, Kristina Dramac, Santina Sabatnig
Match Report
Bereits gespielt
Tschechien vs. Österreich 29:29 (16:15)
Do., 20. November 2025, 14:00 Uhr (Zeitzone Wien)
Österreich: Katarina Pandza (9/10), Ines Ivancok-Soltic (6/10), Ana Pandza (4/6), Aurelie Egbaimo (3/4), Klara Schlegel (3/5), Philomena Egger (2/3), Lorena Baljak (1/2), Lina Kovacs (1/2), Lena Ivancok (33,3% gehaltene Bälle - 13/39), Antonija Mamic (25% gehaltene Bälle - 1/4), Eleonora Stankovic, Andrea Barnjak, Santina Sabatnig, Maria Scheiderbauer
Match Report
Österreich vs. Portugal 19:33 (12:18)
Sa., 22. November 2025, 14:00 Uhr (Zeitzone Wien)
Österreich: Ana Pandza (5/7), Kristina Dramac (3/5), Katarina Pandza (2/6), Aurelie Egbaimo (2/3), Eleonora Stankovic (2/3), Philomena Egger (2/6), Klara Schlegel (1/4), Lina Kovacs (1/1), Ines Ivancok-Soltic (1/1), Andrea Barnjak (0/3), Santina Sabatnig (0/2), Maria Scheiderbauer (0/2), Antonija Mamic (24% gehaltene Bälle - 10/42), Lena Ivancok (0% gehaltene Bälle - 0/1)
Match Report
IHF Women's World Championship 2025 in GER/NED
26. November - 14. Dezember 2025
Ausrichter: Deutschland, Niederlande
Titelverteidiger: Frankreich
Offizielle Website & Ticketing: https://
Spielplan
Österreich vs. Ägypten
Fr., 28. November 2025, 18:00 Uhr, live auf ORF SPORT +
Österreich vs. Argentinien
So., 30. November 2025, 18:00 Uhr, live auf ORF SPORT +
Niederlande vs. Österreich
Di., 2. Dezember 2025, 20:30 Uhr, live auf ORF SPORT +